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Testbericht Sony SRS-HG1 h.ear go – Kraftprotz und Multitalent

Testbericht Sony SRS-HG1 h.ear go – Kraftprotz und Multitalent

249,00 € Angebot: ab 194,30 € (22% gespart!)

Ist das die eierlegende Wollmilchsau für zu Hause und unterwegs? Sonys h.ear go hat einen enormen Funktionsumfang und kann sich locker mit Bose SoundLink Mini messen lassen.


Eigenschaften Sony SRS-HG1 h.ear go
Hersteller
Lieferumfang

Sony SRS-HG1 h.ear go, Bedienungsanleitung, Netzteil, USB-Kabel
Tastenfeld am Lautsprecher

Fast jeder Lautsprecher besitzt Grundfunktionen, die sich direkt am Gerät steuern lassen (Lautstärke / ein / aus).

Musik-Eingang

Darüber können Sie z. B. einen CD-Player oder MP3-Player als Quelle einspielen. Je nach Modell steht AUX oder Cinch zur Verfügung.

USB-Eingang

Eine äußerst seltene Funktion: über USB können Sie z. B. Festplatten als zusätzliche Quelle anschließen.

Bluetooth

In der Regel geschieht die Wiedergabe über WiFi. Dafür ist immer eine spezielle App erforderlich. Wenige Geräte bieten zusätzlich noch Bluetooth um die Geräte direkt miteinander zu koppeln. Dies ist erfahrungsgemäß aber nicht sehr zuverlässig.

Standby-Verbrauch

0,2 Watt
Dateiformate

aac, aiff, alac, flac, mp3, wma, wav
Musikdienste

Google Cast, Spotify Connect
Durchschnittliche Bewertung

Verlinkung direkt zum Server der Hersteller. Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte.


Sony mischt bereits seit einer ganzen Weile im Multiroombereich mit. Die erste Generation habe ich aber ausgelassen und möchte man den Erfahrungsberichten glauben, konnte die Leistung auch nicht überzeugen. Umso höher sind nun die Erwartungen an den SRS-HG1 aka h.ear go. Sowohl Bauart als auch Konzept erinnern relativ stark an Boses SoundLink Mini, der sehr populär ist. Allerdings bietet er im Gegensatz zu Sony kein Wifi sondern nur Bluetooth. Und hier bei multiroomlautsprecher möchte ich ja nur Geräte vorstellen, die mindestens Wifi können. So wird der Vergleich zwar hinken aber ist trotzdem unausweichlich.


klein und handlich mit hochwertiger Verarbeitung

Wifi-Lautsprecher mit Bluetooth

Mit dem h.ear go hat Sony nun ein Gerät auf den Markt gebracht, das so ziemlich alles bietet was man sich nur vorstellen kann. Das fängt schon bei der Einrichtung an. Nebst Bluetooth, USB, Wifi und WPS bietet er auch NFC. Durch eine Near-Field-Communication ist man in der Lage, das (Android!-)Smartphone mit dem Lautsprecher durch eine kurze Berührung zu koppeln. So erspart man sich lästige Paarungsversuche via Bluetooth und Wifi. Da ich aber iPhone-Nutzer der ersten Stunde bin, kann ich leider (noch) nicht von dem Feature profitieren. Unerwähnt sollte es trotzdem nicht bleiben.

Als iOS-Nutzer kann ich folgende Vorgehensweise empfehlen, die natürlich auch für Androidnutzer (ohne NFC) funktioniert: Lautsprecher laden, einschalten und in den Bluetootheinstellungen vom Smartphone koppeln. Es sollte darauf geachtet werden, dass man den Bluetoothmodus am Lautsprecher mittels "FUNCTION"-Taste gewählt hat. Das geht zügig und man könnte nun direkt mit dem Streamen von Musik beginnen. Doch dann wird eben auch der Akku vom Smartphone belastet. Besser also die Musik via W-Lan streamen. Und nun passiert etwas, was so einfach und bequem abläuft, wie ich es noch nie bei einem anderen Hersteller erlebt habe. Mit der kostenlosen SongPal-App von Sony werden automatisch die Wifi-Verbindungsdaten vom Smartphone ausgelesen und ausgetauscht. Im Zweifel muss hier nur noch mal das Passwort eingegeben werden und die Konnektivität ist abgeschlossen. Sofort kann nun Musik via Spotify Connect gestartet werden. Hierzu bedient man dann einfach wieder wie gewohnt die Spotify-App und wählt als Wiedergabegerät den Lautsprecher aus.


Diverse Funktionstasten auf der Ober- und Rückseite.

Wifi-Lautsprecher mit Freisprechfunktion

Und so hat man in sehr kurzer Zeit ziemlich viel Freude mit dem h.ear go. Das liegt vor allen Dingen am fest verbauten Akku, der bis zu zwölf Stunden Spielzeit ermöglicht. In der Praxis konnte ich den Lautsprecher ohne Probleme mehrere Stunden bespielen und er war immer noch nicht müde. Möchte man mal kurz den Raum wechseln, nimmt man ihn einfach in die Hand und die Musik ist stets dabei. Das hat durchaus seinen Charme, den man bisweilen bei Sonos und Bose vergeblich sucht. Als wäre das nicht schon genug, bietet er noch viel mehr. Zwei dieser Lautsprecher lassen sich zu einem Stereopaar koppeln, das die Musik stets absolut synchron wiedergibt. Ein eingebautes Mikrofon und eine Telefontaste erlaubt die Annahme von Telefongesprächen. USB- und Klinkeeingang ermöglichen das Zuspielen von Musik. Eine etwas altmodische Verbindungsart aber es soll ja noch Anwender geben, die solche Möglichkeiten nicht missen möchten. Damit man die USB-Eingänge nicht verwechselt, ist der äußere deutlich markiert. Er dient nämlich zum Aufladen. Hier wird erfreulicherweise also lediglich ein normales Micro-USB-Kabel benötigt.


Liegt gut in der Hand und fühlt sich angenehm griffig an.

Sony SRS-HG1 h.ear go mit Extra Bass

Die Bedienung des kleinen Kraftprotz ist gut. Die App benötigt noch etwas Aufmerksamkeit und reift hoffentlich noch mit der Zeit. In einem dedizierten Beitrag über die SongPal-App gehe ich auf die Eigenheiten ein und beschreibe worauf es zu achten gilt. In der App lässt sich dann auch der Klang konfigurieren. Standardmäßig ist Sonys ClearAudio-Verfahren aktiviert, was mir persönlich zu flach klingt. Der Modus "Extra Bass" ist fast immer eine gute Wahl. Dieser Modus lässt sich aber auch direkt am Lautsprecher (de)aktivieren, sodass man sich nicht ständig durch die App hangeln muss. Denn nicht immer klingt Extra Bass gut und sollte von Lied zu Lied variiert werden. Besitzt man bereits Sony-Multiroomlautsprecher, so kann man den Winzling auch problemlos zu einer Gruppe hinzufügen um überall absolut gleichmäßig die selbe Musik zu spielen.


Macht optisch eine richtig gute Figur: Das abnehmbare Lautsprechergitter

Sony SRS-HG1 h.ear go kann klanglich überzeugen

Der Lautsprecher klingt wirklich gut. Den Klangvergleich zu Boses SoundLink MIni braucht er nicht scheuen. Hat man die persönlichen Klangpräferenzen definiert, kann er sogar noch besser klingen. Sowohl Mitten als auch Höhen sind fein rauszuhören. Und dabei lässt er sich auch richtig laut aufdrehen. Dann ist der Bass kaum noch präsent aber für solche lautstarken Aufgaben ist der Kleine auch nicht ausgelegt. Dann besser im Stereopaar oder als Multiroomergänzung. Für Hifi-Enthusiasten bietet Sony sogar noch die Möglichkeit, das magnetische Lautsprechergitter zu entfernen. Ein witziges Gimmick, das aber äußerst staubanziehend ist.

Theoretisch ist der Kraftprotz auch noch in der Lage, HiRes-Audio wiederzugeben. Dies geschieht in den üblichen Formaten: flac, alac und aac. Das ist allerdings ein Feature, dessen klangliche Besonderheiten wohl kaum auf dieser Hardware wahrnehmbar sind. Aber so muss man immerhin seine HiRes-Bibliothek nicht konvertieren sondern kann sie ohne Umwege abspielen.

Fazit Sony SRS-HG1 h.ear go

Extrem viele Funktionen, bei denen eigentlich jeder Anwender auf seine Kosten kommt. Dazu noch eine große Farbauswahl und eine gute Verarbeitung. Was will man mehr?

  • in diversen Farben erhältlich
  • langer Akkubetrieb
  • guter, kräftiger Klang
  • Wifi, Bluetooth und NFC
  • Freisprechfunktion
  • Musikeingang
  • Stereopaarung möglich
  • HiRes-Audio-Unterstützung
  • App verbesserungswürdig

Dieses Gerät wurde vom Hersteller für einen Testbericht zur Verfügung gestellt.

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Posted on - Beitrag von

Ich bin seit vielen Jahre Hifi-Enthusiast. Als die Multiroomtechnik auf dem Markt kam, war ich von den Möglichkeiten begeistert. Das Angebot war damals aber noch nicht überzeugend. Mit der Zeit entwickelte sich die Technik rasend schnell weiter. Die Ergebnisse trage ich auf dieser Seite zusammen.

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