unabhängig
größte Auswahl
kompetent

Multiroomlautsprecher.de

Multiroomlautsprecher: Welcher ist der Beste? Jetzt Testberichte lesen und Lautsprecher vergleichen. Hier finden Sie den Testsieger! ♫

Sie sind hier: Panasonic SC-ALL8
Testbericht Panasonic SC-ALL8

Testbericht Panasonic SC-ALL8

299,00 € Angebot: ab 259,66 € (25% gespart!)

Der sehr günstige Preis und die wertige Anmutung versprechen ein interessantes Produkt. Doch können die Klangeigenschaften bei diesen Kosten überzeugen?


Eigenschaften Panasonic SC-ALL8
Hersteller
Lieferumfang

Panasonic SC-ALL8, Bedienungsanleitung, Netzteil, Wandbefestigung
Tastenfeld am Lautsprecher

Fast jeder Lautsprecher besitzt Grundfunktionen, die sich direkt am Gerät steuern lassen (Lautstärke / ein / aus).

Netzwerkanschluss

Fast jedes Gerät besitzt ihn: Den LAN-Anschluss um es direkt mit dem Router zu verbinden.

Standby-Verbrauch

2,5 Watt
Musik-Eingang

Darüber können Sie z. B. einen CD-Player oder MP3-Player als Quelle einspielen. Je nach Modell steht AUX oder Cinch zur Verfügung.

Dateiformate

aac, alac, flac, mp3, wav
Musikdienste

Napster, Spotify Connect
Durchschnittliche Bewertung

Verlinkung direkt zum Server der Hersteller. Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte.


Der SC-ALL8 bildet eine klare Designlinie mit dem verwandten SC-ALL3. So ist auch hier die hintere Oberseite mit einem optischen Lederimitat geschmückt. Das Netzteil ist ebenfalls integriert. Aber das Gerät lässt sich nicht variabel stellen. Doch auch hier dienen zwei LEDs für den Betrieb. Der Lautsprecher ist sehr schwer und fühlt sich dank Aluminiumgitter und Titanoptik sehr wertig an. Die Rückseite ist leider nicht so hübsch verarbeitet und das Netzkabel sitzt auch reichlich wackelig. Man hat die Wahl zwischen schwarz und weiß. Wobei das schwarz eher als titanfarbend bzw. anthrazit zu verstehen ist.


Der Aufkleber auf der Vorderseite lässt sich rückstandslos entfernen.

Der Aufkleber auf der Vorderseite lässt sich rückstandslos entfernen.

Einrichtung

Mit der WPS-Funktion lässt sich der Lautsprecher einfach mit einem WPS-kompatiblen WiFi-Router verbinden. Dazu betätigt man bei beiden Geräten die WPS-Taste. Alternativ bietet sich der klassische Weg an: Nach dem Einschalten durch die Einschalttaste auf der Oberseite ist der Lautsprecher nach ca. zwei Minuten einsatzbereit. Für einen kurzen Moment sendet er ein eigenes WiFi-Netzwerk. Mit diesem verbindet man sich und hinterlegt die Zugangsdaten zum eigenen WiFi-Netzwerk. Das klappt dank Qualcomm-Technologie hervorragend. Dazu benötigt man noch nicht mal die Panasonic Music Streaming App. Startet man diese, wird man auch gleich zum Updaten der Firmware aufgefordert. Dies ist unbedingt zu empfehlen, da man dann Zugriff auf die Klangeinstellungen erhält. Nach ca. vier Minuten ist das Update vollzogen und man wird gebeten, den Lautsprecher vom Strom zu trennen. Das empfinde ich als umständlich aber das macht man in der Regel ja auch nur sehr selten.


Die ansprechende Optik und das massive Gewicht vermitteln ein wertiges Produkt.

Die ansprechende Optik und das massive Gewicht vermitteln ein wertiges Produkt.

Einfache Multiroombedienung

Für die Benutzung und Verwaltung lädt man sich die "Panasonic Music Streaming App". Mehrere Lautsprecher lassen sich hier konfigurieren und gruppieren. Das Gruppieren geschieht angenehm intuitiv. Man zieht einfach einen Lautsprecher auf den anderen. Ebenso lassen sich Gruppierungen auch wieder auflösen. Besser gehts nicht. Hier wird dann auch die Lautstärke für jeden Lautsprecher festgelegt. Theoretisch lässt sich auch Musik vom iPhone bzw. Android-Smartphone abspielen. Beim iPhone werden zwar die Playlisten gelesen, doch fehlt es an einer Suchfunktion. Und Spotify gibt es nur als "Connect"-Version. Das heißt, zum Abspielen öffnet man Spotify und wählt hier als Abspielgerät den Lautsprecher bzw. die Gruppe. Das ist zwar bequem und definitiv die bessere Wahl doch dadurch lassen sich keine diensteübergreifenden eigenen Playlisten erstellen. Allerdings ist der Umfang der zur Verfügung stehenden Dienste auch äußerst überschaubar.

Umständliche Bedienung mit Apps

So lässt sich der Lautsprecher also bequem mit der Spotifyapp bespielen und macht auch in der Konstellation reichlich Spaß. Doch ab und zu möchte man vielleicht mal Radio hören. Und das erfordert dann eine dritte App: die Quallcomm AllRadio App. Von hier aus kann man nach diversen Radiosendern von tunein suchen. Meine Wunschradiosender vom RBB lassen sich jedoch nicht abspielen. Ich hoffe das wird zeitnah mit einem Update gefixt. Nun muss man also zwischen mindestens drei Apps hin und her wechseln sofern man gerne Spotify und Radio hört. Andere Hersteller zeigen wie das mit nur einer App geht. Hier sollte Panasonic für die Zukunft also unbedingt nachziehen.

Klangqualität überzeugt nicht vollends

Wie schon beim kleinen Bruder AC-ALL3 hört sich der AC-ALL8 etwas dumpf an. Dank dem Firmwareupate kann man die Bässe und Höhen noch anheben, doch dies bietet sich nur für leises Hören an. Wird es lauter, klingt das dann schon sehr künstlich und strengt das Gehör merklich an. Der Klang ist gut – keine Frage! Für gelegentliches Musiklauschen ist er absolut ausreichend. Jedoch ist er eben nicht auf dem Niveau von Sonos und Bose. Es wundert mich, dass der Lautsprecher flac-Dateien abspielen soll. Denn diese würden hier gar nicht spürbar zur Geltung kommen. Dazu muss man natürlich sagen, dass der AC-ALL8 deutlich günstiger ist und fast nur die Hälfte von den Mitbewerbern kostet!

Fazit Panasonic SC-ALL8

Großer, schwerer Lautsprecher mit ansprechender Optik und sehr preiswertem Einstieg. Leider leiden die Klangeigenschaften und die Radiobedienung darunter.

  • ansprechende Optik
  • vorbildliche Multiroomsteuerung
  • WPS-Funktion für einfache Einrichtung
  • günstig
  • Klang für die Größe nicht überzeugend
  • umständliche Radio-Bedienung

299,00 € Angebot: ab 259,66 € (25% gespart!)

Preisvergleich:

Posted on - Beitrag von

Ich bin seit vielen Jahre Hifi-Enthusiast. Als die Multiroomtechnik auf dem Markt kam, war ich von den Möglichkeiten begeistert. Das Angebot war damals aber noch nicht überzeugend. Mit der Zeit entwickelte sich die Technik rasend schnell weiter. Die Ergebnisse trage ich auf dieser Seite zusammen.

Antworten