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Testbericht HEOS 7 by Denon – Lautsprecher mit ordentlich Bumms

Testbericht HEOS 7 by Denon – Lautsprecher mit ordentlich Bumms

ab 499,00 €

Der HEOS 7 von Denon kommt mit einem einzigartigen, auffälligem Design. Ob das auch gut klingt und was er noch zu bieten hat, wird der Testbericht klären.


Eigenschaften HEOS 7 by Denon
Hersteller
Lieferumfang

HEOS 7 by Denon, Bedienungsanleitung, Netzteil, Ethernetkabel, AUX-Kabel (3,5 mm)
Tastenfeld am Lautsprecher

Fast jeder Lautsprecher besitzt Grundfunktionen, die sich direkt am Gerät steuern lassen (Lautstärke / ein / aus).

Musik-Eingang

Darüber können Sie z. B. einen CD-Player oder MP3-Player als Quelle einspielen. Je nach Modell steht AUX oder Cinch zur Verfügung.

USB-Eingang

Eine äußerst seltene Funktion: über USB können Sie z. B. Festplatten als zusätzliche Quelle anschließen.

Netzwerkanschluss

Fast jedes Gerät besitzt ihn: Den LAN-Anschluss um es direkt mit dem Router zu verbinden.

Bluetooth

In der Regel geschieht die Wiedergabe über WiFi. Dafür ist immer eine spezielle App erforderlich. Wenige Geräte bieten zusätzlich noch Bluetooth um die Geräte direkt miteinander zu koppeln. Dies ist erfahrungsgemäß aber nicht sehr zuverlässig.

Standby-Verbrauch

10 Watt
Dateiformate

aac, alac, flac, mp3, wma, wav
Musikdienste

Deezer, Napster, SoundCloud, Spotify Connect, TIDAL
Durchschnittliche Bewertung

Verlinkung direkt zum Server der Hersteller. Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte.


Der HEOS 7 flankiert das obere Multiroom-Ende bei Denon. Er sieht eigentlich recht unauffällig aus und bietet auf den ersten Blick recht wenig Volumen. Das sehr groß geratene Netzteil ist allerdings ausgelagert und befindet sich in der Mitte vom Kabel. Ähnliches Prinzip kennt man von Notebooknetzteilen. Dies spart Platz im Gehäuse, lässt sich aber unter Umständen nur kompliziert verstauen.


Breit und unauffällig präsentiert sich der HEOS 7

Breit und unauffällig präsentiert sich der HEOS 7

Der HEOS 7 bietet die selben Tasten und Anschlussmöglichkeiten wie der ganz kleine HEOS 1. Doch mit einem Unterschied: Wer möchte, kann seine Kopfhörer anschließen. Die Verarbeitung ist natürlich ebenfalls auf gutem Niveau und das Design weiß zu gefallen. Feiner Akustikstopff umspannt Vorder- und Rückseite. Seitlich erinnert die Form an einen Wassertropfen. Ehrlich gesagt war ich etwas skeptisch ob sich ein deartiges Design überhaupt positiv auf das Klangerlebnis auswirken kann. Doch ich wurde eines Besseren belehrt!


Das tropfenförmige Design weiß zu gefallen.

Das tropfenförmige Design weiß zu gefallen.

Einrichtung HEOS 7

Nicht schön: Das große, klobige Netzteil muss irgendwie elegant verlegt werden. Die hochpreisigen Multiroomlautsprecher sind immerhin Designobjekte und sollten wie Möbelstücke ins rechte Licht gerückt werden können. Das Netzeil erschwert es ein bisschen. Dafür ist die Einrichtung mit AUX-Kabel, WPS-Funktion oder Ethernetkabel angenehm vielfältig und einfach. Das beiliegende AUX-Kabel übertragt SSID und Passwort vom Smartphone und die Installation ist nach wenigen Schritten vollzogen.

Die App ist eigentlich vorbildlich umgesetzt. Nur beim Einsatz mehrerer Lautsprecher ist sie mir teilweise zu umständlich aufgebaut. Im HEOS-App Artikel gehe ich auf die Details der Bedienung ein. Die große blaue LED wirkt nicht nur günstig, sondern ist auch nicht besonders hilfreich. Auf die hätte Denon locker verzichten können denn unter der bauchigen Form erkennt man sie von oben sowieso nicht mehr.

Wie alle HEOS-Lautsprecher besitzt auch der HEOS 7 nur drei Bedientasten: laut/leise/stumm. Schade! Ich hätte mir noch Direktwahltasten gewünscht, auf denen man Radiofavoriten hätte legen können. So hätte man sich gut von starken Mitbewerbern wie Sonos absetzen können.

Praktisch: Die Rückseite bietet mit USB- und AUX-Schnittstellte die Möglichkeit, unkompliziert Musik von externen Datenträgern einzuspielen.


Alle Anschlüsse, außer der für Kopfhörer, befinden sich auf der Rückseite.

Alle Anschlüsse, außer der für Kopfhörer, befinden sich auf der Rückseite.

Die Musikdienste sind mit Deezer, Soundcloud und Tidal gut besetzt. Spotify ist auch dabei aber nur als Connect-Version: Über die native Spotifyapp wird Musik abgespielt und der Lautsprecher wird als Wiedergabegerät gewählt. Spotify dient hier quasi als Fernbedienung. Die anderen Dienste sind direkt in der HEOS-App integriert. Besonders Tidal sollte für Klangfetischisten interessant sein: so können problemlos flac und alac Dateien mit 16-Bit/44.1 kHz abgespielt werden.

NEU: Seit März 2016 wird die HEOS 7 mit 24bit Highres-Audio-Unterstützung ausgeliefert. Außerdem ist nun Bluetooth integriert und bietet somit eine alternative kabellose Übertragungsmöglichkeit. Zum Beispiel falls kein Router zur Verfügung steht.

Exzellenter Klang

Ich war ja etwas skeptisch ob ein derartiges Gehäusedesign dem Klang entgegensteht. Doch schon mit dem ersten wahllosen Titel wurde ich mit der gewaltigen Power vom HEOS 7 konfrontiert. Der Bass ist dermaßen kraftvoll, dass das Regal extrem vibriert hat und ich die Wahl hatte, ihn auf den Boden zu stellen oder die Bässe rauszunehmen. Der Boden ist für einen Basslover die bessere Wahl! Ich möchte wirklich nicht übertreiben aber ich war schon sehr beeindruckt und der HEOS 7 spielt vergleichbare Mitbewerber wie die Soundtouch 30 von Bose mühelos gegen die Wand. Und dabei klingt er auch noch gut! Die Mitten und Höhen sind ebenfalls vollumfänglich präsent und werden präzise separiert. Hi-Hats werden äußerst feinfühlig wiedergegeben und ergänzen sich prima mit dem Druck in niedrigen Frequenzen. Die fünf diskreten Class-D-Endstufen leisten ganze Arbeit. Es macht einfach richtig Spaß das Teil aufzudrehen und man will sofort eine Party steigen lassen.

Fazit HEOS 7 by Denon

Unglaublich mit was für einer Power dieser Lautsprecher aufwartet. Und dabei klingt er auch noch richtig gut. Definitiv hörenswert und zu empfehlen!

  • brachialer Bass
  • toller Klang
  • einzigartiges Design
  • USB-Eingang
  • spielt flac und alac
  • AUX-Kabel inklusive
  • großes, klobiges externes Netzteil

Dieses Gerät wurde vom Hersteller für einen Testbericht zur Verfügung gestellt.

ab 499,00 €

Preisvergleich:

Das sagen die anderen:
  • Spiegel.de: „…haut die Tieftöne so kräftig heraus, dass ich erst einen passenden Platz für sie finden muss.“

Posted on - Beitrag von

Ich bin seit vielen Jahre Hifi-Enthusiast. Als die Multiroomtechnik auf dem Markt kam, war ich von den Möglichkeiten begeistert. Das Angebot war damals aber noch nicht überzeugend. Mit der Zeit entwickelte sich die Technik rasend schnell weiter. Die Ergebnisse trage ich auf dieser Seite zusammen.

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